Schmutzige Gasbrenner sind weit mehr als nur ein optischer Makel in der Küche. Eingebranntes Fett und verkrustete Essensreste beeinträchtigen die Funktionalität des Herds erheblich.
Ein blockierter Brenner verteilt die Flamme ungleichmäßig über den Topfboden. Das verlängert nicht nur die Kochzeit, sondern verschwendet auch kontinuierlich Energie.
Schwamm auf der schaumigen Oberfläche eines Gasherds neben einem Brenner.
Natron-Bad: Die 3-Löffel-Regel gegen Schmutz
Wer hartnäckige Verkrustungen am Herd loswerden will, braucht keine aggressiven Spezialreiniger. Ein simples Hausmittel löst selbst alte Fettschichten in kurzer Zeit effektiv auf.
Katarzyna Kustra.
Für die Reinigungskur mischen Sie zwei Liter heißes Wasser mit drei gehäuften Esslöffeln Natron (Backsoda). Geben Sie zusätzlich einen Teelöffel herkömmliches Spülmittel in diese Lösung.
Legen Sie die stark verschmutzten Brennerteile direkt in das heiße Wasserbad. Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten hat sich das verkrustete Fett weitgehend gelöst.
Anschließend reicht es völlig aus, die gelösten Reste mit einem Schwamm oder einer alten Zahnbürste leicht abzuwischen. Spülen Sie die Teile zum Abschluss unter fließendem Wasser ab und trocknen Sie sie gründlich.
Die Alternative aus der Spülmaschine
Falls gerade kein Natron zur Hand ist, bietet ein klassisches Spülmaschinentab die perfekte Alternative. Die darin enthaltenen starken Enzyme und Tenside sind exakt dafür konzipiert, hartnäckiges Fett zu spalten.
Wie man es reinigt.
Lösen Sie einfach ein Tab in einer Schüssel mit sehr heißem Wasser auf. Legen Sie die Gasbrenner anschließend für eine halbe Stunde in diese hochkonzentrierte Mischung.
Das heiße Wasser aktiviert die Wirkstoffe des Tabs und bricht selbst alte Verkrustungen zuverlässig auf. Danach lassen sich die Brenner mühelos abwischen, ganz ohne anstrengendes Schrubben.
Um dauerhaft ein gleichmäßiges Flammenbild und effizientes Kochen zu garantieren, sollten die Brenner mindestens einmal pro Woche gereinigt werden. Frische Flecken wischt man am besten sofort weg, bevor die starke Hitze sie auf dem Metall unwiderruflich einbrennt.



